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Wirtschaftsjunioren unterstützen junge Menschen beim Weg ins Berufsleben

11.02.2016 CJD Sulzbach Rosenberg « zur Übersicht

Amberg/Sulzbach-Rosenberg. Der Jugendmigrationsdienst (JMD) des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschlands e.V. (CJD) organisierte gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren Amberg und dem Kolping Bildungswerk ein Bewerbungstraining für junge Migranten und Einheimische.

Bei der dritten Veranstaltung dieser Art trafen sich am 27.01.2016 zwölf Teilnehmende zwischen 17 und 30 Jahren mit sechs Wirtschaftsjunioren und Anna Szymczak vom CJD und der Lehrerin des Jugendintegrationssprachkurses in den Räumen des Kolping Bildungswerkes Amberg, um sich für 2 ½ Stunden auszutauschen und zu lernen.

Die drei weiblichen und neun männlichen Teilnehmenden kamen sowohl aus vielen verschiedenen Ländern, wie Afghanistan, Polen, Kolumbien, Slowakei, Tschechien, Syrien und Deutschland als auch mit sehr unterschiedlichen Biografien (siebenjähriger Schulbesuch, Abitur, Bachelor in Jura oder Studium der Psychologie).Sie sind oder waren in einem Integrationssprachkurs oder einer Berufsschulklasse. Diese spannende Mischung forderte die Anleiter sicher ganz besonders!

Von den Wirtschaftsjunioren vertreten waren Dieter Kohl, Wolfgang Widmann, Gerhard Ott, Florian Ertl, Jeannine List und Cornelia Fehlner. An diesem Abend sollten die jungen Menschen erfahren, was bei einer Bewerbung gut oder ungünstig ist oder worauf Arbeitgeber z.B. Wert legen. Zur Vorbereitung wurden, teils gemeinsam mit den Beraterinnen des CJD, Lebensläufe erstellt und Bewerbungsschreiben verfasst.

Ein simuliertes Bewerbungsgespräch bot die Grundlage für einen regen und interessierten Austausch. Einfühlsam erklärten die Wirtschaftsjunioren, was gut war oder zu verbessern ist. Punkte wie Blickkontakt, deutliches Sprechen, sich trauen nachzufragen, wurden angeregt diskutiert. Die Teilnehmenden stellten viele Fragen über den beruflichen Alltag in Deutschland, Verdienstmöglichkeiten und Chancen am Arbeitsmarkt. Die positive Einstellung der Wirtschaftsjunioren, ihre kompetente und empathische Beratung vermittelte Zuversicht und wirkte ausgesprochen motivierend auf die Gruppe.

Im zweiten Teil standen berufliche Themenschwerpunkte im Mittelpunkt. Je zwei Wirtschaftsjunioren standen in drei Gruppen mit Rat und Know-how zur Seite.

Jeder Teilnehmende konnte viel für seine eigene Berufsplanung mitnehmen. Besonders herauszuheben war die durchwegs positive Grundstimmung und dass alle hoch motiviert und um viel Wissen und Erfahrungen reicher nach Hause gingen.