Bayerische Industrie besucht Berchtesgaden

08.09.2017 CJD Akademie Bayern « zur Übersicht

Zahlreiche renommierte bayerische Industrieunternehmen setzen im Ausbildungsbereich auf eine Kooperation mit der CJD Akademie Bayern in Berchtesgaden. Ein aktuelles Coaching-Programm für Auszubildende und Studenten gehört zu den größten in Oberbayern.

Das Coaching in Berchtesgaden fördert den Ausbildungsstart, wobei Teambuilding, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Mittelpunkt stehen. Durchgeführt wurde es vom Berufsbildungswerk Burghausen (BBiW), einer Stiftung der Wacker Chemie AG. Dabei nutzt das BBiW Räumlichkeiten und Trainer der CJD Akademie Bayern in Berchtesgaden. „Dieses Coachingprogramm gehört zu den größten seiner Art in Oberbayern“, so Akademie-Leiter Dr. Gerd Schauerte. „Wir freuen uns, dass das BBiW mittlerweile seit Jahren zu uns kommt. Unser Akademie-Angebot steht aber natürlich allen Unternehmen aus der Region zu Verfügung.“ An dem Coachingprogramm nahmen über 200 Auszubildende und Studenten teil. Sie kamen von Wacker, Nitro-Chemie, Bayern-Chemie, Real Alloy, ZF-TRW, Vinnolit, Kraftanlagen, OMV, Südostbayernbahn und der Papierfabrik Luisenthal. Diese Unternehmen bilden in einer Vielzahl von Berufsfeldern aus. In Berchtesgaden mit dabei waren Kaufleute für Büromanagement, Industriekaufleute, Management-Assistenten, Anlagenmechaniker, Mechatroniker, Verfahrensmechaniker, Industriemechaniker, Elektroniker für Automatisierungstechnik, Chemiekanten und Chemielaboranten sowie weitere Fachkräfte. Studenten kamen aus den Fachrichtungen International Business, Elektrotechnik, Informatik sowie Wirtschaftsingenieure. Sie studieren an der Dualen Hochschule Baden Württemberg, an der das Studium nur drei Jahre dauert, „was wir sehr schätzen“, so Gerhard Stadler, Ausbildungsleiter bei Wacker im kaufmännischen Bereich. „Auch der 3-monatige Wechselzyklus zwischen Hochschule und Betrieb sagt uns sehr zu.“ Aktuell werden von der Industrie vor allem EDV-Fachkräfte nachgefragt: „Wir brauchen dringend Informatiker“, betont Gerhard Stadler.